Vereins-Lazarett Logenhaus
Während des Ersten Weltkrieges wurde das Logenhaus in ein Vereins-Lazarett umgewandelt. Brüder der Loge und viele freiwillige Helfer versorgten Verwundete in den umgebauten Räumlichkeiten.
Am 31. Juli 1914 setzte sich einer der Brüder mit der Leitung des Roten Kreuzes in Verbindung und erwirkte die Ermächtigung, das Logenhaus mit den Arbeitskräften und Mitteln, die aus den Brüderkreisen in Nürnberg zur Verfügung gestellt wurden, selbständig als Lazarett einzurichten.
Das Haus wurde in vielfältiger Weise verwendet: Der Garderoberaum im Erdgeschoss wurde zum Verband- und Operationszimmer, das Eoszimmer, der Klubsaal, das Empfangszimmer und die Konferenzzimmer wurden mit Betten belegt, sodass insgesamt 66 Betten zur Verfügung standen. Selbst die Kegelbahn diente als Aufenthaltsraum für die Kranken bei Tage.
Aufnahmen aus dem Lazarett
Bilder der zum Lazarett umgebauten Räume und der dort arbeitenden und gepflegten Personen.
